Thema



Johannes W. Schneider

Meditation –
die Kultur der Stille

Während heute viele Menschen sich lange Zeit intensiv auf die Vorgänge in der Umwelt konzentrieren können, sind andere Fähigkeiten oft verkümmert: still zu sein, zuzuhören und zu beten. Geblieben aber ist die Sehnsucht, mit einem anderen Menschen einmal allein – und still zu sein.

Eine junge Frau kommt zu einem Psychologen, um sich Rat zu erbitten in ihren Lebensproblemen. Sie hat sich gut vorbereitet und genau überlegt, wie sie ihr Anliegen formulieren will. So kann sie flüssig sprechen und ist glücklich, dass der Psychologe zuhört, ohne sie zu unterbrechen. Endlich jemand, der einen ausreden lässt! Da bemerkt sie, dass der Psychologe nicht nur aufmerksam hört, was sie sagt, sondern dass er auf sie, den sprechenden Menschen, lauscht. Die junge Frau fühlt sich wahrgenommen. Und nun legt sie ihr Konzept beiseite, sie beginnt auszusprechen, was nicht ihr Verstand, sondern was ihr Herz sagt. Unvorbereitet und ohne inneren Abstand zu den Worten. Die Aussagen werden dicht und wesentlich. Sie sagt, was sie eigentlich immer gewusst hat – wovon sie aber nicht wusste, dass sie es weiß. Als sie geendet hat und der Psychologe überlegt, wie er nun ansetzen könne, sagt die Frau »Danke für das Gespräch, es geht mir besser«, nimmt ihren Mantel vom Garderobenhaken und verabschiedet sich mit einem warmen Händedruck.

Was ist geschehen? Die Frau hat zunächst gesagt, was sie zu Hause überlegt hatte. Was sie gut durchdacht hatte. Das gehört zu ihrer Vergangenheit, nicht zur gegenwärtigen Wirklichkeit, in der sie einem anderen Menschen begegnet. Zum Wendepunkt in dem Beratungsgespräch kommt es, als die Frau bemerkt, dass der Psychologe ihre Worte nicht nur wahrnimmt und ernst nimmt, sondern dass er sie in sich still werden lässt und damit den Blick auf den sprechenden Menschen eröffnet. Es geht nicht mehr um die Lebensprobleme, um etwas, sondern es geht um jemanden.

In dem Augenblick, in dem wir unmittelbar zueinander werden, in dem nicht mehr die Gedanken von gestern uns trennen, entsteht die Stille zwischen Menschen. Sie keimt auf, sie entfaltet sich, sie bildet eine neue Wirklichkeit – eine Welt, die uns in sich aufnimmt. Wenn ich schweige, ist das noch nicht die Stille. Die senkt sich nieder in eine Beziehung zwischen Menschen. Sie ist eine höhere und stärkere Wirklichkeit als diejenige, die der eine oder der andere schaffen könnte. Aber sie setzt den Willen der Beteiligten voraus. Ich bin angewiesen auf die anderen.

Martin Buber hat die Welt des Alltags, die Welt der auswechselbaren Gegenstände und Personen als die Ich-Es-Beziehung bezeichnet und die Welt, in der ich dem Anderen als Menschen begegne, als die Ich-Du-Beziehung. In ihr sind wir aufeinander angewiesen. »Der Mensch wird am Du zum Ich.«1 Zu dem Ich, das nicht im Getriebe der täglichen Geschäfte aufgeht, sondern das aus der Stille lebt.

Im alten Japan war es Brauch, einen Menschen, den man eben einmal kennenlernen wollte, in ein Restaurant einzuladen, einen Menschen, den man wirklich kennenlernen wollte, in das eigene Haus, vielleicht zum Tee. Aber nicht um zu plaudern, sondern um zu schweigen. Sich konventionell unterhalten, das kann jeder, dabei lerne ich den anderen nicht wirklich kennen. Schweigen kann nur, wer viel zu sagen hat. Und der schweigt auf ganz eigene Art. Im Schweigen wird er zum Du. Im Schweigen, auch wenn es durch Worte begleitet wird, bin ich mit dem Anderen allein, der Kreis zwischen Ich und Du schließt sich, es drängt sich nicht etwas zwischen uns. Die Stille ist nur für denjenigen hörbar, der lauschen kann. Das Lauschen ist nicht die punktuell gerichtete Aufmerksamkeit, die beim heutigen Menschen so stark ausgebildet ist, es ist nicht die periphere Aufmerksamkeit, die wir beim Wandern durch eine Landschaft entwickeln, es ist nicht die allgemeine Offenheit des kleinen Kindes, sondern Lauschen taucht in die Tiefe des Gegenübers ein. Im Lauschen auf den Anderen vergessen wir alles, was wir wissen. Wir sind ganz Ohr. Im Lauschen wird uns die Welt wesentlich und wir selbst werden es auch. Deshalb können manche alte und sterbende Menschen so gut lauschen.

Mathias Wais hat aus der Erfahrung der Biografie-Beratung geschildert, wie sich im Lauschen auf den Anderen ein neues Hörorgan bildet. Es sitzt nicht am Kopf, sondern im Rücken, zwischen den Schulterblättern. Das »Hören nach hinten« erfasst nicht, was gesagt wird, sondern »nimmt etwas vom Wesenskern des Anderen auf« und macht das Gespräch friedvoll. »Und wenn man [als Psychologe] dann spricht, so spricht der Klient selbst zu sich.«2

Noch bis in das zwanzigste Jahrhundert hinein wurden oft solche Menschen bewundert, die ihre Persönlichkeit durch markiges Auftreten hervorkehren. Heute beginnen wir, denjenigen höher zu schätzen, der zuhören kann. Wer stark ist, braucht nicht laut aufzutreten. Wir empfinden, dass Nelson Mandelas Lächeln nicht eine Konvention, nicht das Mittel für einen politischen Zweck ist. Sondern dass es im Leid jahrzehntelanger Gefangenschaft gereift, dass es echt ist. Und wir empfinden, dass Aung San Suu Kyi’s herzhaftes Lachen, auch in bedrohlichen Situationen, aus der Kraft der Stille kommt, weil sie souverän ist gegenüber der Gefahr. Verkrampften und fanatischen Menschen fehlen Beschwingtheit und Humor. Der Mensch, der aus der Stille lebt, ist natürlich. Denn er ist er selbst.

Still werden in der Meditation

Wer still werden kann in der Begegnung mit anderen, ist auf einem guten Wege, ein meditierender Mensch zu werden. Denn in der Meditation muss das alltägliche Leben still werden. Und eben an dieser Stelle taucht die erste Schwierigkeit auf. Oft werden Menschen unruhig, wenn der Strom der Eindrücke, die dem Seelenleben einen Inhalt gegeben haben, versiegt. Wenn ich versuche still zu werden, ziehe ich den Willen aus der Führung des Gedankenablaufs zurück, und damit können die Vorstellungen ihren Eigenwillen entfalten, sie können durcheinanderpurzeln. Was nun? Da wird manchmal empfohlen, diese Vorstellungen sich zunächst tummeln zu lassen, und wenn sie ihre Kraft verpufft haben, sich auf den Meditationsinhalt zu konzentrieren. Vielleicht führt das zum Erfolg; Friedrich Rittelmeyer zum Beispiel berichtet es von sich selbst. Aber nicht immer bereite ich Kinder besonders gut auf das Märchen-Hören vor, wenn ich sie erst einmal richtig toben lasse.

Oder ich kann diese alltäglichen, eigentlich ja unbedeutenden Vorstellungen behandeln wie einen Schwätzer, der unerwarteterweise ernst genommen wird. »Jetzt hören wir alle einmal zu, was du Wichtiges zu sagen hast.« »Ich wollte ja nur …« »Gut, das haben wir nun gehört.« – Oder ich spiele den energischen Hausherrn: In zehn Minuten dürft ihr Vorstellungen wieder kommen, jetzt habt ihr Pause. Jeder kann nur an sich erproben, wie er am besten Ruhe in sich schafft.

Stille, der Raum der Meditation, entsteht, wenn der Alltag beruhigt wird. Und je mehr zu beruhigen ist, je mehr Kraft für die Beruhigung eingesetzt wird, desto intensiver ist die Stille. Wenn ein kraftloser Alltag ausgelöscht wird, entsteht nur ein Hohlraum, aber nicht die Stille.

Die alte japanische Kultur kannte einen recht wirkungsvollen Weg zur Stille: die Schlichtheit in der Umgebung. Wer eine kaiserliche Villa für die Teezeremonie besucht, findet nicht einen herrschaftlichen Prunk. Nichts als die schlichten Holzplanken. Aber aus erlesenen Hölzern. Der Blick kann auf den einfachen und beweglichen Formen der Maserung ruhen. Und die Becher aus Steingut für den Tee haben keine ablenkenden Verzierungen, aber sie sind ebenmäßig in ihren Größenverhältnissen und Formen. – Oder wer den Garten eines Zenklosters aufsucht, findet keine Rabatten mit Stiefmütterchen und Osterglocken, sondern ein paar Sträucher auf dem Rasen, vielleicht nur Kies mit ein paar Felsbrocken und etwas Moos. Der Garten ist nicht zu betreten, selbstverständlich, sondern nur anzuschauen. Wenn der Blick auf den Spuren des Rechens auf dem Kies weilt, beruhigt sich der Mensch, denn er lässt sich auf eine Welt ein, die anspruchslos, wie zufällig erscheint und doch mit feinem Stilempfinden gestaltet ist. Die Felsbrocken auf dem Kies sind auf jahrelangen Wanderungen des Gartenkünstlers gesucht – und nicht künstlich bearbeitet worden.

Wer still wird, hat unbegrenzt Zeit

Wenn ich am Rande eines Zengartens sitze, wenn das Tonband mit dem englischen Erklärungstext abgelaufen und wenn die Touristengruppe zur nächsten Sehenswürdigkeit geeilt ist, dann beginnt für mich die Welt der Stille. Wohl jedes Mal, wenn ich nach Kyoto kam, habe ich meinen geliebten Nanzenji Garten aufgesucht. Ich kenne ihn gut und er kennt mich wohl auch. Es gibt nichts Neues mehr zu entdecken, und damit kann das Gespräch zwischen uns beginnen. Wenn der Blick auf der Kiesfläche, auf den Sträuchern, auf dem Wald der umgebenden Hügel ruht, so habe ich den Eindruck, dass es sonst nichts auf der Welt gibt – wie ich in der Begegnung mit einem Menschen, wenn wir still und allein miteinander sind, auch nicht frage, wen es sonst noch gibt. In der Stille sagt das Moospolster nicht etwas, was man bei der Führung vielleicht erklären könnte, sondern es spricht sich aus, in seiner Farbe und in seiner Form, in seinem Einklang mit der Umgebung. In der Stille ist der Meditationsinhalt sich selbst genug, er möchte nicht in Beziehung gebracht und verglichen sein mit anderem in der Welt. Wer vergleicht, kehrt nicht wirklich bei dem anderen, bei dem Meditationsinhalt ein, er hat es eilig, denn er hat ein Programm, wie die Touristengruppe. Wer still wird, hat Zeit, nicht viel Zeit, sondern unbegrenzte Zeit. Jede bemessene Zeit schafft Grenzen, erst unbegrenzte Zeit öffnet den Weg in die Tiefe.

Aber kommt nicht auch der Weg in die Tiefe einmal zu seinem Schlusspunkt? Wer über einen Inhalt nachdenkt, auch wenn er das in gesammelter, in andächtiger Stimmung tut, meditiert noch nicht. Für ihn ist der Inhalt der Besinnung noch das andere. Meditation ist eine Handlung, ist der Umgang mit dem Inhalt, das Gespräch mit ihm. Im Gespräch kann ein schlichtes Wort für mich wesentlich, sogar lebensentscheidend werden. Im Blick auf die Kiesfläche des Zengartens kann sich mir erschließen, wie Zeitlichkeit und Ewigkeit einander berühren. Nur kann ich mit Worten nicht sagen, was ich erlebt habe. Die Kiesfläche sagt mir nur so viel, wie ich fragen kann. Die Tiefe ist so tief, wie meine Fähigkeit der Vertiefung reicht (es sei denn, ich wähle einen Inhalt, der nicht Tiefe hat). Wenn ich das nächste Mal in den Nanzenji Garten komme, bin ich zwei oder drei Jahre älter geworden und frage daher anders, hoffentlich reifer, und der Garten antwortet anders. Weil er von einem Wissenden angelegt wurde, habe ich wohl noch lange nicht seine Tiefe ausgeschöpft.

Der oben erwähnte Satz Martin Bubers »Der Mensch wird am Du zum Ich« ist tief, tiefer vielleicht, als Martin Buber selbst gewusst hat, denn er ist aus der Wirklichkeit des Menschen heraus gesprochen. Und nur solche Sätze eignen sich zum Meditieren. In der frühen Kindheit haben wir gelernt, uns als Ich zu bezeichnen, weil wir uns von der Welt abgesetzt haben, weil wir »nein« und »doch« gesagt haben. Martin Buber meint nicht dieses Ich, sondern das Ich, das sich bildet beim Eintauchen in das Du. Wenn wir im Umgang miteinander hüllenlos, ganz echt werden, dann empfinden wir, dass der andere nicht mehr ein Bild ist (oder gar eine Maske), sondern sich zeigt – wir sind bei ihm angekommen. Wir haben festen Grund in unserer Beziehung gefunden. Die Tiefe, die sich erschließt, wenn wir still werden, ist nicht bodenlos, sondern sie ist unerschöpflich. So auch in der Meditation. Das Wort Du in Martin Bubers Satz wird immer tiefer, wenn meine Scheu, meine Achtung, meine Bewunderung, meine Liebe reifen in der Zuwendung an das Wunder, dass ich einem Du begegnen darf. Das Wort Du gewinnt einen volleren und immer volleren Klang. Und aus ihm klingt dann auch das Wort Ich neu, überraschend, es macht mich betroffen. Wer bin ich, wenn ich mich verstehe aus dem Lauschen auf das Du? Ich werde zum Menschen. Aus dem Schluss des Satzes fühlt sich dessen Anfang ganz anders an. Zwischen den Worten Du, Ich und Mensch meditativ zu weben, heißt: Leben in der Stille. In einer aktiven, klangvollen Stille.

Aus der Stille schweigsam werden

Wenn wir in die Meditation eintreten, müssen wir lernen, still zu werden. Wenn wir aus der Meditation in den Alltag zurückkehren, müssen wir lernen, schweigsam zu werden. Wie es in der Menschenbegegnung Festesaugenblicke gibt, in denen wir wissen, wer der Andere ist und was uns verbindet, so gibt es auch beim Meditieren Momente, die uns in der Luft der geistigen Welt frei atmen lassen. Das sind Geschenke. Aber Geschenke, die nicht zur Schau gestellt werden wollen wie die Orden auf der Heldenbrust. Auch die tiefere Erkenntnis des anderen Menschen darf nicht in Ansprüche für den Alltag umgemünzt werden. Nein, da haben wir unsere gemeinsamen Aufgaben, da lachen wir zusammen und nehmen uns einmal in den Arm – aber dabei brauchen wir nicht an unsere Schicksalsverbundenheit aus früheren Erdenleben zu denken. Sondern wir freuen uns heute aneinander.

Der gute Meditant ist nicht derjenige, an dessen Furchen im Gesicht jeder sieht, wie tiefe Erlebnisse er schon hatte. Sondern derjenige, der offen und natürlich der Welt begegnet, vielleicht auch einmal heiter. Aber es gibt doch Erkenntnisse in der Meditation, die nicht nur für mich bestimmt sind, sondern die die Welt braucht! Gewiss. Aber wenn ich erzähle, wie ich geschaut habe, dass … dann erhebe ich einen Machtanspruch gegenüber denjenigen, die das nicht geschaut haben. Wenn ich jedoch meine Erkenntnisse in Gedanken fasse, die durch sich selbst überzeugen, dann werde ich schweigsam und lasse die Erkenntnisse sprechen. Immer wieder kann man beobachten, dass Menschen, die die Inhalte ihrer Schau (vor anderen oder auch vor sich selbst) ausbreiten, hart werden, vielleicht fanatisch und intolerant. Denn sie steigern ihre Egozentrik. Sie schaden sich selbst, weil sie ihre Erkenntnisorgane deformieren, sodass diese nicht mehr das Leben in der Stille unverfälscht mitvollziehen können.

Nicht erst nach der Meditation kann der Mensch lernen, schweigsam zu werden, sondern schon an einem bestimmten Wendepunkt des Meditierens. Ich bin in das Leben eines Textes, eines Bildes oder eines Naturvorgangs eingetaucht, ich habe mitvollzogen, was in der Welt geschieht. Nun kann ich innehalten und nicht nach neuen Inhalten suchen, sondern dem Erlebten nachlauschen – mir selbst nachlauschen, der eben diese Meditation vollzogen hat. Ich bin im Meditieren dieser Text, dieses Bild oder dieser Naturvorgang geworden und nun spüre ich an mir ab, wer ich dabei war. Denn Meditation will nicht zur Erkenntnis von etwas, sondern zur Wesenserkenntnis führen. Ich erfahre im Meditieren nicht, was Wachstum ist, sondern wer die Pflanze ist, die so wächst. Ich muss lernen, über die Inhalte zu schweigen, wenn die Selbsterfahrung des meditierenden Menschen auftauchen soll. Rudolf Steiner hat diesen Vorgang bereits in seiner Philosophie der Freiheit als die Beobachtung des eigenen Denkens geschildert und in dem Buch Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten dargestellt, wie der Mensch, nachdem er den Vorgang des Wachstums verfolgt hat, dasjenige beachten kann, »was seine Seele zu der Tatsache des Blühens und Gedeihens sagt«.3

Wie der Mensch an der Beachtung des eigenen Tuns zur Wesenserkenntnis kommen kann, habe ich einmal recht eindrucksvoll an einem nepalesischen Bauern erlebt. Mit zwei anderen deutschen Touristen war ich unterwegs in den Vorbergen des Himalaya. Der Bauer folgte uns und schaute uns länger, es mag eine Viertelstunde gewesen sein, zu. Er vollzog, wenigstens durch seine Augen, die Bewegungen mit, die wir im Gehen und im Gespräch miteinander ausführten. Und indem er diese Bewegungen in sich still werden ließ, wusste er, wer wir sind. Von innen her, denn er war ja in uns hineingeschlüpft. Und erst dann lud er uns ein, in sein Haus zu kommen. Der Nepalese konnte noch in diesem Atem von eindringender Aufmerksamkeit und stiller Besinnlichkeit leben. Wir müssen das wieder lernen.


Anmerkungen:
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