Ausgabe 9/99

Inhalt

Leserforum



Brennpunkte

Fehlende Aufklärung. Stimmenfang im Sommerloch
(Erhard Fucke)

Das Brecht-Museum wird entstaubt … Peymann in Berlin: Neue Theaterära?
(Klaus Harms)



Thema

Auf der Suche
nach innerer Ruhe



Meditation – Die Kultur der Stille
(Johannes W. Schneider)

Elementares Üben für ein neues Bewusstsein
(Erhard Fucke)

Aufzeichnungen zur Kunst
(Jörgen Habedank)

Wider-Worte gegen den Lärm der Zeit.
Edgar Harwardts Lyrik-Bilder
(Klaus B. Harms)

Familie zwischen Chaos und Kosmos.
Oder: Die Suche nach innerer Ruhe im Alltag

(Birgit Kohlhase)

Innere Ruhe als Tätigkeit
(Christiane Haid)

Das rettende Geländer. Lyrik ist gemeint
(Erika Dühnfort)

Die Botschaft der Göttin
(Lorenzo Ravagli)


Essay

Vom Management der Emotionen zur Spiritualisierung des Fühlens
(Rudy Vandercruysse))



Tendenzen

Die Zukunft der Philosophie?
(Michael Ladwein)

Hochfrequenz im Alltag. Handys und Elektrosmog
(Ingeborg Woitsch)

Kunsttherapie auf dem Weg zur Gemeinsamkeit. Alle Richtungen im Gespräch
(Peter Petersen)

Kinder lernen, was sie erleben
(Hans Harress)



Feuilleton

Stein, Steiner, Faust: Kein dünstendes Orakel
(Klaus B. Harms)

Wirklichkeit und Welterlösung. Zum Film Matrix
(Roland Halfen)



Natur & Umwelt

Die Goldrute
(Martin Sinzinger)

Der Ginkobaum
(Hans Harress)

Der Tag der Sonnenfinsternis
(Thomas Schmidt)

Übungen zum »Dynamischen Tierkreis-Zeichnen« (VI) – Von Löwe zu Jungfrau
(Rainer Schnurre)



Rezensionen

Lex Bos:
Vertrauen – Schenken
(Ulrich Morgenthaler)

Gudrun Burkhard:
Das Leben geht weiter
(Rudy Vandercruysse)

Markus Treichler:
Krankheit und Krisen im Lebenslauf
(Klaus G. Danner)

Harald Schwaetzer:
»Si nulla esset in Terra Anima.«
(Renatus Ziegler)

Adalbert Stifter:
Witiko
(Alfons Limbrunner)



Veranstaltungen

Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen
 »In dem Augenblick, in dem wir unmittelbar zueinander werden, in dem nicht mehr die Gedanken von gestern uns trennen, entsteht die Stille zwischen Menschen. Sie keimt auf, sie entfaltet sich, sie bildet eine neue Wirklichkeit – eine Welt, die uns in sich aufnimmt.
Wenn ich schweige, ist das noch nicht die Stille. Die senkt sich nieder in eine Beziehung zwischen Menschen. Sie ist eine höhere und stärkere Wirklichkeit als diejenige, die der eine oder der andere schaffen könnte. Aber sie setzt den Willen der Beteiligten voraus.«

Johannes W. Schneider
auf Seite 12
»Um den Faust II habe ich das ganze Leben lang gerungen. Als 16-Jähriger habe ich ihn gelesen und nicht verstanden, als Germanistikstudent auch nicht. Ich wusste natürlich, dass Faust II ein grossartiges Werk ist. Das wissen ja alle. Nur, was da drin steht, ist einem nicht helle geworden. Dann habe ich es als junger Theaterdirektor wieder versucht und wieder nichts verstanden. Und plötzlich, mit einem gewissen Alter, konnte ich es lesen.«.

Der Regisseur Peter Stein über Goethes Faust

Klaus B. Harms
im Feuilleton auf Steite 79

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