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| »In dem Augenblick, in dem wir unmittelbar zueinander werden, in dem nicht mehr die Gedanken von gestern uns trennen, entsteht die Stille zwischen Menschen. Sie keimt auf, sie entfaltet sich, sie bildet eine neue Wirklichkeit eine Welt, die uns in sich aufnimmt. Wenn ich schweige, ist das noch nicht die Stille. Die senkt sich nieder in eine Beziehung zwischen Menschen. Sie ist eine höhere und stärkere Wirklichkeit als diejenige, die der eine oder der andere schaffen könnte. Aber sie setzt den Willen der Beteiligten voraus.« Johannes W. Schneider auf Seite 12 |
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| »Um den Faust II habe ich das ganze Leben lang gerungen. Als 16-Jähriger habe ich ihn gelesen und nicht verstanden, als Germanistikstudent auch nicht. Ich wusste natürlich, dass Faust II ein grossartiges Werk ist. Das wissen ja alle. Nur, was da drin steht, ist einem nicht helle geworden. Dann habe ich es als junger Theaterdirektor wieder versucht und wieder nichts verstanden. Und plötzlich, mit einem gewissen Alter, konnte ich es lesen.«. Der Regisseur Peter Stein über Goethes Faust Klaus B. Harms im Feuilleton auf Steite 79 |
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