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»Beim Blick auf den Menschen und dem Verständnis des Lebens sind wir in Gefahr, im Wirrwarr der genetischen Buchstaben das Ganze aus den Augen zu verlieren. Jeder Mensch trägt seine stofflichen Grenzen in seinen Genen in sich verborgen. Wir sind jedoch aufgerufen, diese Grenzen in Menschen- und Welterkenntnis zu überwinden. Nicht die gentechnische Manipulation des Stoffes kann angesichts der heutigen immensen Unwissenheit unsere Aufgabe sein. Hierbei werden wir nur immer wieder unserer Grenzen bewusst werden. Aus der Erkenntnis des ganzen Menschen, aus unserer Selbst-Erkenntnis, sind wir aufgerufen, uns im Nächsten zu finden. Erst dann werden wir ermessen, was Mensch-Sein bedeuten kann.«
Manfred Schleyer ab Seite 15 |
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»Die moderne Kriminalistik hat ein neues Zaubermittel entdeckt: Jeder Mensch besitzt eine einzigartige, unverwechselbare Kombination von genetischen Strukturen. Deshalb genügt etwas körpereigenes Eiweiß ein Haar, eine Hautschuppe, etwas Schleim um ihn aufgrund vergleichender Analysen zu identifizieren. Findet man beim Opfer oder am Tatort eine auswertbare Spur, dann ist das Aufspüren des Täters eine Frage des polizeilichen Einsatzes, z.B. Rasterfahndung oder Massenabgleichtest.«
Götz Bauer auf Seite 53 |
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»Zur Verdeutlichung der Wesenheit des Denkens wollen wir den Versuch machen, einen Begriff vom Geist zu bilden. Es ist dabei höchst gleichgültig, ob dieser Begriff im konventionellen Sinne »richtig« ist. Vielmehr kommt es darauf an, dass er überhaupt ist. Ein Begriff sagt nämlich nichts anderes als das was er ist, er ist etwas.5 Dieses Etwas kann unvollkommen sein, es kann falsch verwendet werden, aber als ein Denken und Gedachtes besteht es für sich. Ich setze (behaupte) also: Geist ist Bewusstsein. Bewusstsein ist wach, wach für ein Gegenüberstehendes.«
Christoph Lindenberg
auf Seite 89 |
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