Ausgabe 4/99

Inhalt

Leserforum



Brennpunkte

Krieg für Frieden? Bomben auf Belgrad
(Christoph Strawe)

Was wird aus den Grünen?

Von Marx und Engels zu Hennes und Mauritz
(Klaus B. Harms)

Die EU-Kommission tritt zurück.
Brüsseler Spitzen – Tanz am Abgrund
(Lorenzo Ravagli)



Thema

Weimar 1999 –
Goethe und die Zukunft

Weimar – aber wo liegt es?
Auf der Suche nach einem modernen Kulturleben
(Andre Bartoniczek)

Goethe: »Eine Nummer zu groß für seine Umgebung …«.
Interview mit Hans Magnus Enzensberger
(Lorenzo Ravagli)

Drei »Schlangenstein-Variationen« für Weimar 1999
(Heinz Georg Häußler)

Die Gartenhauskopie: Wo ist die Wirklichkeit?
(Ute Hallaschka)

Lächeln mit Weimar. Gesichter einer Kulturhauptstadt
(Bijan Kafi)

Goethes Forschungsmethode heute
(Dankmar Bosse)

Im Wort. Aus den Weimarer fliegenden Blättern
(Achim Dewéth)



Essay

Weil Weimar neben Buchenwald liegt...
Eine Auseinandersetzung mit dem Bösen
(Dorothea Rapp)



Tendenzen

Pro und contra Globalisierung.
Warnsignal Thailand
(Roland Benedikter)



Lebensfragen

Kleinkinder-Erziehung.
Schulungsweg für Mutter und Vater
(Sibylla Reski)



Feuilleton

Faust muss noch weiter suchen.
Eine Aufführung in Frankfurt/Main

(Doris Kleinau-Metzler)

Goethe und die Gegenwart.
Beim Blättern in einem Gedichtband
(Helge Haug)

Rembrandts Verehrer. Arent de Gelder in Köln
(Bernhard Kirchgaesser)

Installationsprojekt von John Berg in New York
(Angelika Wiehl)
»Es gibt eine Sammlung von Briefen, die den Titel trägt »Goethe in vertraulichen Briefen seiner Zeitgenossen«. Das ist sozusagen die Hintertreppe der Klassik, in der der ganze Klatsch aufbewahrt ist. Es gibt auch noch andere Quellen. Tatsache ist, dass die meisten Goethe, solange er am Leben war, nicht ausstehen konnten – aus ganz verschiedenen Gründen, denn die Motive seiner Gegner sind völlig widersprüchlich. Die einen werfen ihm vor, er sei ein Heide, ein Jugendverderber, ein Radikaler, ein Bohemien. Solche Vorwürfe kamen oft von christlicher Seite oder von staatstragenden Kräften. Auf der anderen Seite, wenig später, fingen die Beschuldigungen von links an: Goethe als Fürstenknecht, als Minister und Verräter an den Benachteiligten. Schon damals gab es sehr viel Neid; es hat ihnen nicht gefallen, dass Goethe gut gelebt hat, er hatte Geld, er hatte Ansehen.«

Hans-Magnus Enzensberger
im Gespräch mit Lorenzo Ravagli


Natur & Umwelt

Die Sumpfdotterblume
(Max Sinzinger)

Der Lindenbaum
(Hans Harress)

Die Saros-Zyklen der Sonnen- und
Mondfinsternisse
(Thomas Schmidt)

Von Widder zu Widder.
Dynamisches Tierkreiszeichnen in 13 Bewegungen durch das Tierkreisjahr
(Rainer Schnurre)



Rezensionen

Günther Dellbrügger: Gemeinschaft Gottes mit den Menschen
(Albert Schmelzer)

Kristian Köchy: Ganzheit und Wissenschaft
(Arne von Kraft)

J.W.v. Goethe: Sprüche in Prosa
(Armin Husemann)

Jost Schieren: Anschauende Urteilskraft
(Harald Schwaetzer)

Jörg Villwock: Die Sprache – Ein »Gespräch der Seele mit Gott«
(Jörg Ewertowski)

Dorothea Rapp: Brücken der Freundschaft
(Sibylle Alexander)

Yvonne von Miltitz: Kreuz-Wege
(Ingrid Jacobs)

Tschingis Aitmatow: Kindheit in Kirgisien
(Dagmar von Wistinghausen)



Forum Anthroposophie

Goethe gegenwärtig – Perspektiven eines modernen Kulturlebens.
Kongress in Weimar zum Kulturstadtjahr 1999
(Fragen von Bijan Kafi an Andre Bartoniczek)

Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus.
Zum Erscheinen der Studie
(Bodo von Plato)



Debatte

Reinkarnationserinnerung, Reinkarnationsforschung.
Eröffnung einer Debatte

(Lorenzo Ravagli)



Veranstaltungen

Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen


Taste Zurück zum Inhaltsverzeichnis