|
![]() |
||||||
|
Neue Serie
Die Anthroposophie ein Übungsweg (Christian Guse) Meditationen sprechen das Intimste, das Innerste des Menschen an. Deshalb ist es auch so schwierig, sich über den eigenen Umgang mit Übungswegen zu äußern. Andererseits wird von vielen Leserinnen und Lesern immer wieder der Wunsch nach Beiträgen zur Meditationspraxis geäußert. Diesem Wunsch kommen die Texte von Christian Guse in hervorragender Weise entgegen. Ab diesem Heft wird eine Serie zum Übungsweg beginnen. Die ersten beiden Teile sind zur Einführung etwas umfangreicher. Ab Heft 1/2000 werden die Texte kürzer. Die Serie könnte dazu geeignet sein, ein produktives Gespräch über Übung und Meditation zu beginnen. |
|||||||
![]() |
|||||||
|
11. August 1999, neun Tage, nachdem Raoul Ratnowsky über die Schwelle des Todes gegangen ist. Die ganze Sonnenfinsternis lang habe ich über die Materie nachgedacht. Über die Materie des Todes und die Materie an sich. Totale Sonnenfinsternis seltsames Wort. Eher Erdfinsternis: Zunächst war es grauendes Licht, dann rückte aus Westen mit Riesensprüngen der Schatten hoch, bleichte Hände und Gesicht erdfahl. Ein Oger, Satz um Satz auf einen zu, wie man so stand auf weitem Feld mit hartem Herzschlag, weil Finsternis aus Westen die Sinne irritiert, bis in die archaischste Struktur der Seele, obgleich der Kopf alles abrechnen kann nach Minuten und heutiger Wissenschaft.
Ein Nachruf auf den Künstler Raoul Ratnowsky, der kürzlich 87-jährig verstorben ist Inge Thöns ab Seite 52 |
|||||||
| Zurück zum Inhaltsverzeichnis |