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»Schaut man sich im Zentrum Berlins um, wo ein hemmungsloser Kapitalismus sich fahle Ikonen des Kommerzes in den Himmel baut, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass aus der »Unwirtlichkeit der Städte«, die der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich 1965 beklagte, heute eine »Unwirklichkeit der Städte« wird, wie der Literaturwissenschaftler Klaus Scherpe schrieb. Sogar Roman Herzog wies darauf hin, als er zur Eröffnung des Potsdamer Platzes im Herbst 1998 anmahnte, eine Stadt bestehe nur zu einem Drittel aus ihren Gebäuden, zu zwei Dritteln aber aus ihren Menschen.«
Klaus B. Harms zum Thema
auf S. 25 |
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