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Ich und Wir. Selbsterkenntnis in den europäischen und in den asiatischen Kulturen Tagung des Forum Zeitfragen am 20. Mai in Berlin
Mit Vorträgen von Johannes W. Schneider, Masao Naka, Frank Teichmann und einem Podiumsgespräch. Moderation: Karl-Martin Dietz Im Westen hat sich ein individualistisches und freiheitliches Ich-Verständnis entwickelt, das den Gegensatz von Ich und Welt, Mensch und Natur, Bewusstsein und Materie betont. Heute zeigt sich, dass dieses Ich-Verständnis den Menschen einsam und das Leben sinnleer machen kann. Die östlichen Kulturen sehen den Menschen oft in einem verträglicheren Verhältnis zu seiner sozialen und natürlichen Umwelt vielleicht bei geringerer Individualisierung und einem höheren Maß an gesellschaftlichen Bindungen. Dieser Gegensatz ist vor allem aufgebrochen, als es um die Forderung nach allgemeiner Achtung der Menschenrechte ging, der die »asiatischen Werte« gegenübergestellt wurden. Die Referenten wollen Einsichten in diese Problematik und ihre kulturellen Hintergründe vermitteln. Im Podiums- und Plenumsgespräch können die Gedanken aus den Vorträgen ihre Fortsetzung finden und Anliegen der Teilnehmer einfließen. Die Initiatoren möchten mit diesem Studientag einen kleinen Beitrag zum Dialog der Kulturen geben. Rudolf Steiner Haus Berlin, Bernadottestraße 90/92, 20.5. von 10.00 bis 18.45 Uhr Auskunft und Anmeldung (bis 6.5.2000): Forum Zeitfragen, Christa v. Grumbkow, Hauptstraße 59, 69117 Heidelberg, Tel.: (06221) 284 86, Fax -216 40 E-Mail: zeitfragen.rozumek@t-online.de |
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